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Berner Heimatschutz

Spannungsfeld Bauinventar

2016 revidierte der Grosse Rat des Kantons Bern das Baugesetz. Dabei beschränkte er die Zahl der Schutzobjekte auf 7% des Gesamtgebäudebestandes. Die Denkmalpflege muss bis 2020 rund 11 000 Objekte (von heute 39 000) aus dem Inventar kippen. Betroffen sind vor allem erhaltenswerte Objekte, für deren Schutz und Betreuung sich der Berner Heimatschutz besonders einsetzt.

Der Berner Heimatschutz will sowohl die Bedeutung des Bauinventars als auch die gravierenden Folgen der massiven Entlassungen thematisieren. Während die Regionalgruppen mit Begehungen vor Ort die Problematik veranschaulichen, lädt der Berner Heimatschutz zu drei Tagungen mit jeweiligem Fokus auf «Bauinventar generell», «Schutz von Kleinbauten ausserhalb der Bauzonen» und «Verdichtung» ein.


Tramelan – Un patrimoine architectural lié à l'histoire horlogère


Visite guidée du patrimoine de Tramelan et de son cinéma
suivi d'un apéro
Sa 7 avril 2018, 10h, Gare CJ Tramelan


Stadt Biel/Bienne: Plädoyer für «erhaltenswerte» Baudenkmäler


Stadtspaziergang,
gleichzeitig in deutscher und französischer Sprache
Sa 5. Mai 2018, 14 Uhr Brunnenplatz, Zentralstrasse


Emmentaler Dörfer und ihr Bauinventar: zum Beispiel Signau


Abendspaziergang
Do 24. Mai 2018, 18.30 Uhr,
vor dem Bären, Dorfstrasse 48, 3534 Signau


Amsoldingen / Oberstocken – Oldies, nach denen man sich umdreht


Besichtigung zweier Umbauten
Sa 2. Juni 2018,
15.15 Uhr
Kirche, 3633 Amsoldingen
Anmeldung bis Montag, 28. Mai:
info(at)hauswege.ch T 033 336 24 74


Emmentaler Dörfer und ihr Bauinventar: zum Beispiel Sumiswald


Abendspaziergang
Do 7. Juni 2018,
18.30 Uhr
vor dem Bären, Marktgasse 1, 3454 Sumiswald


«Spannungsfeld Bauinventar» Tagung


Freitag, 8. Juni im Naturhistorischen Museum Bern

> Einladung herunterladen

> Weitere Informationen und Anmeldung


Madiswil und sein Bauinventar am Beispiel des Ortsteils Lindenholz


Abendspaziergang mit anschliessendem Apéro
Di 12. Juni 2018, 18.30 Uhr
Stationsgebäude Lindenholz, 4935 Madiswil


Burglauenen – Weidhäuser: Umnutzung oder Untergang?


Morgenveranstaltung: Einführung ins Thema, Führung durch Sengg, eine typische Weidhaussiedlung, anschliessend Apéro.
Sa 21. Juli 2018, 9.30 Uhr, Bahnhof, 3816 Burglauenen 
Anmeldung bis 18. Juli:
kappeler_ag(at)bluewin.ch, T 079 647 14 91


Nachkriegsmoderne in Bümpliz I


Spaziergang zu den Nachkriegssiedlungen,
anschliessend Apéro und Buchvernissage
Do 6. September 2018, 17.30 Uhr
Reformierte Kirche Bethlehem, Eymattstrasse 2B, 3018 Bümpliz


Nachkriegsmoderne in Bümpliz II


Spaziergang zu den Grosssiedlungen,
anschliessend Apéro und Buchvernissage
Sa 15. September 2018, 16 Uhr
Reformierte Kirche Bethlehem, Eymattstrasse 2B, 3018 Bümpliz


Iseltwald – Schützenswertes Ortsbild der Schweiz – Fluch oder Chance?


Morgenveranstaltung mit Rundgang durchs Dorf und die nahe Umgebung, Diskussion und Apéro
Sa 6. Oktober 2018, 9.30 Uhr
Dorfplatz, 3807 Iseltwald

Gesamtprogramm Schweizer Heimatschutz


Veranstaltungen Berner Heimatschutz:
Nr. 22 bis 31


> Gesamtprogramm herunterladen (pdf 2.5 MB)

Heimatschutz: Warum und für wen?


#KULTURERBE2018 – SCHAU HIN!

2018 ist Europäisches Kulturerbejahr. Auch in der Schweiz wird mit zahlreichen Veranstaltungen ein Jahr lang unser gemeinsames kulturelles Erbe landesweit in den Mittelpunkt gerückt.
Mit über 80 Veranstaltungen in allen Landesregionen beteiligen sich der Schweizer Heimatschutz und seine Sektionen an der nationalen Aktion. Von Genf bis nach Herisau und von Basel bis nach Ascona zeigen unsere lokal verankerten Sektionen, welche Themen in der Region unter den Nägeln brennen. Was bedeutet unser reiches Kulturerbe im hier und jetzt, für jeden Einzelnen und für die Gesellschaft? Schauen Sie hin und diskutieren Sie mit!

> heimatschutz.ch/kulturerbejahr

Aktuell

«Ortsbild von nationaler Bedeutung» – Fluch oder Segen? Die Gemeinde Iseltwald wird offiziell als «schützenswertes Ortsbild von nationaler Bedeutung» eingestuft. Was eine solche Einstufung für die Gemeinde bedeutet und wie verhindert werden kann, dass durch zu viel Schutz eine gesunde Entwicklung gestört wird, erzählen der Iseltwalder Gemeindepräsident Peter Rubi und der Bauberater des Berner Heimatschutzes Heini Sauter im Interview.»

> Wocheninterview Sarah Neuhaus, Jungfrau Zeitung, 09.10.2018


«So kann das Kulturerbe überleben

Iseltwald: Wie kann das bauliche Kulturerbe geschützt werden? Dieser Frage widmeten sich rund fünfzig Einheimische zusammen mit Vertretern vom Heimatschutz und weiteren Fachleuten.»

> Artikel BZ Berner Zeitung, 07.10.2018


«Die Wahl zwischen Pest und Cholera.
Das Kulturerbe sieht man im Kanton Bern bloss als Sand im Bauwirtschaftsgetriebe.»

> Artikel Dr. Dieter Schnell, BZ 18.02.2018

Le «Clou rouge» en Suisse romande

L’opération Roter Nagel, «Clou rouge», a été lancée il y a 15 ans par l’Architekturforum Obersee à Rapperswil. Un clou rouge en métal de 60 kg mesurant 1 m 70 est planté à proximité immédiate d’un édi ce qui a été restauré dans les règles de l’art ou qui a fait l’objet d’une mise en valeur particulière. Tout «plantage» du Clou rouge souhaite être une action proactive et éminemment positive qui rassemble le public et Patrimoine suisse autour d’une manifestation festive. L’objectif est de sensibiliser tout un chacun à la thématique du patrimoine bâti et de susciter une réflexion constructive.

Dans le cadre de l’Année du patrimoine culturel 2018, les sections romandes de Patrimoine suisse ont décidé de s’unir pour faire voyager ce Clou rouge. Il sera «planté» à 17 reprises sur l’ensemble du territoire romand, de Martigny à La Chaux-de-Fonds, en passant par Vevey, Genève, Jaun ou encore Delémont. Allocutions, visites guidées, café du patrimoine l’accompagneront tout au long de son parcours.

Vous pourrez le suivre sur leclourouge2018.ch.
 Vous trouverez également sur ce site tous les détails concernant chaque station du Clou rouge.

Venez nombreux! Gratuit et sans inscription.


Tagung «Spannungsfeld Bauinventar»

Freitag, 8. Juni 2018 im Naturhistorischen Museum Bern.

Was ist das Bauinventar heute und was wird es 2020 sein? Was bedeutet die Entlassung von rund 11 000 erhaltenswerten Bauten aus dem Inventar? Gibt es alternative Möglichkeiten zum Erhalt des baukulturellen Erbes? Bei erhaltenswerten Bauten wird qualitätvolles Weiter-, Um- oder Neubauen verlangt. Liesse sich dieser Anspruch auch für nicht inventarisierte Bauten einfordern, zugunsten der Baukultur?

> Einladung herunterladen (pdf 2 MB)
> zum Anmeldeformular